Mittwoch, 22. August 2012

Redshirt

Da ich von der Zeitzeugin zum Blogredshirt in ihrer BloggerWG ernannt wurde konnte ich nicht anders, als dieses großartige Video von Jonathan Coulton zu posten. ;)

Ja, ich lebe noch. Aber mein Arbeitsweg ist mit dem neuen Job so lang geworden, das ich nur noch wenig Zeit zuhause habe. Und diese sparsame Zeit verbringe ich lieber mit meiner Frau oder Videospielen als mit dem Schreiben von Blogeinträgen. Vielleicht ändert sich dies auch wieder... aber bis dahin bin ich gerne ein Blogredshirt.


Montag, 14. Mai 2012

[52 Games] - Kinder

hmmm....Kinder... was soll man dazu sagen?
Meiner Meinung nach gibt es viel zu viele Kinder, die unbeaufsichtigt Videospiele spielen... aber das Thema ist so ein alter Hut, das ich nicht glaube, das man dafür jetzt einen Blogbeitrag schreiben sollte.
Also Spiele mit Kindern... welches Spiel fällt mir da Spontan ein? Blue Dragon.

Das Spiel wurde 2007 für die Xbox360 veröffentlicht und war damals, neben Lost Odyssey und Enchanted Arms eines der wenigen erhältlichen JRPGs für die 360.

Das Spiel wurde vorab bereits mit vielen Vorschusslorbeeren überhäuft, da schließlich Hironobu Sakaguchi, der Mann hinter vielen Hit-RPGs wie Final Fantasy, Kingdom Hearts und vielen anderen, zusammen mit Akira Toriyama (Zeichner von Dr.Slump und Dragon Ball Z) an dem Spiel arbeitete. Somit wurde schon vorher beschlossen, das hier ein ganz großes Rollenspiel auf uns zukommt.

Leider hat das fertige Spiel dann doch nicht so die Erwartungen erfüllt.
Die Story um eine Gruppe von Kindern, die ihre Schatten wie Waffen einsetzen können und so ihr Dorf retten wollen, war nett, lief aber seeeeehr langsam an. SO kam es auch, das ich nach erreichen der zweiten DVD irgendwie schlapp gemacht habe und erst einmal etwas anderes gespielt habe.
Mein Vorsatz lautete natürlich, das ich das Spiel nochmal durchspielen werde, aber erst einmal ein bißchen Pause von dem sich immer wiederholenden Spielprinziep gönnen muss.


Dann kam das Unglück mit meiner Festplatte (siehe mein Ninja Gaiden 2 Artikel) und seitdem habe ich das Spiel nicht wieder angerührt... zu zäh läuft es sich an.... zu viel Zeit muss man in das Spiel investieren, bis es wirklich anfängt.

Naja, schade drum. Aber so ist das manchmal... Lost Odysse hat leider ein ähnliches Schiksal ereilt.

Dienstag, 8. Mai 2012

[52 Games] - Zeit

Zeit und Videospiele...  meiner Meinung nach zwei Dinge, die Grundsätzlich nie miteinander harmonieren. Man hat sowieso immer viel zu wenig Zeit zum Spielen, weswegen der wohlbekannte Pile of Shame ja auch meistens immer größer wird. Spiele unter Zeitdruck, hasse ich dann dazu auch noch wie die Pest. Ich will mir in aller Ruhe alles angucken können und nicht einfach nur gehetzt durch die Räumlichkeiten jagen. Dieses Zeitgesteuerte Prinzip hat mir bereits beide Dead Rising Teile ein wenig vergallt, da ich mich durch den extremen Zeitdruck immer nicht in der Lage sah, alles mitzunehmen was ich mitnehmen wollte. Ich weiß, gerade das gehört zu diesen Spielen dazu. Das heißt aber nicht, das mir dieses Prinzip spass machen muss. Ich hasse es bei Spielen so zeitlich unter druck gesetzt zu werden. Ich will doch in der Lage sein, die Level-Architektur in allen ihren Details zu geniessen und mich mit Dingen zu Beschäftigen, die mir Spass machen.
Etwas ganz anderes ist es, wenn ich zum Beispiel in Trials versuche, nochmals ein Paar zehntel aus meiner Bestzeit herauszukitzeln. Klar ist hier das Gameplay dann auch Zeitlich getrieben, aber ich muss auch nicht 20 komplizierte Aufgaben innerhalb einer fest vorgegebenen Zeit erledigen. Wenn ich zu langsam bin, dann bekomme ich halt keine neue Bestzeit hin, so ist das dann eben. Wenn ich aber bei einem Halo im letzten Level nicht schnell genug um eine Kurve komme und deshalb dann das Spiel für mich nicht zu beenden ist, da die Raumstation immer schon explodiert bevor ich Sie verlassen habe, dann finde ich das doof und es macht mir auch keinen Spass.
Da lobe ich mir dann doch lieber die Spiele, die einem zwar einen Zeitdruck vorgaukeln, dieser aber gar nicht wirklich existent ist. Dies ist häufig bei Rollenspielen der Fall. Da läuft gerade ein Angriff auf meine Burg und ich muss mich ganz doll beeilen, damit ich Rechtzeitig das Tor erreiche, um es dann vor den Anstürmenden Gegnerhorden zu verteidigen. Wie lange ich mich vorher allerdings in meiner Burg umsehe, umrüste oder ob ich mich noch kurz auf Ohr lege und schlafe: es ist egal. Ich werde immer genau dann die Tür erreichen, wenn gerade die Gegnermassen anfangen, hindurchzustürmen. Das ist wie mit dem Magier... der kommt ja auch nie zu früh oder zu spät sondern immer genau dann, wenn er ankommen muss... oder so ähnlich. Ihr wißt schon was ich meine.
Also ich bin gegen Zeitliche Begrenzungen in Spielen, in denen Zeitdruck nichts verloren hat. Rennspiele dürfen gerne auf Zeit gespielt werden, aber meine Action-Adventure mag ich "Zeitlos".

Freitag, 20. April 2012

[52 Games] - Schlaf


Nachdem ich nun eine ganze Weile beim 52 Games Projekt ausgesetzt habe, weil ich gerade einen neuen Job angefangen habe und deshalb einfach keine Zeit zum Bloggen hatte, steige ich nun wieder mit ein und beteilige mich. Alte Beträge nachzuholen werde ich wohl nicht schaffen... aber immerhin kann ich mich bei den neuen Themen wieder beteiligen.
Ein kurzer Blick auf das aktuelle Thema verrät: es ist eines meiner Lieblingsthemen. Und da wir Sex bereits hatten, kann es sich dann ja eigentlich nur um Kaffee oder Schlaf handeln. Da das Thema Kaffee wohl zwangläufig über den GTA Hot Coffee-Mod zurück zum Sex führen würde, bin ich froh das dieses Woche das Thema Schlaf ansteht.
Schlaf komm in vielen Spielen vor aber meistens ist es nur mittel zum Zweck. Bei Skyrim, um sich einen Erholungsbonus zu beschaffen und Zeit zu überbrücken. Bei Zelda:Skyward Sword um zwischen Tag und Nacht zu wechseln. Und natürlich bei fast allen Rollenspielen, um die Gesundheit der Party wieder herzustellen. Aber was mir wirklich hängengeblieben ist, ist ein Spiel welches komplett in einer Traumwelt spielt. Dieses Spiel ist Uralt und stammt von einer sehr bekannten Spieleschmiede. Es handelt sich um Commander Keen in keen Dreams von ID Software.



 Ich habe dieses Spiel als Kind geliebt. Da ich noch gar nicht des englischen mächtig war, hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich begriff, das ich in diesem Commander Keen teil nur in der Traumwelt des Protagonisten unterwegs bin. Als es mir dann endlich klar wurde, verstand ich allerdings auch, warum man als Gegner zum Beispiel gegen monsterhaften Sellerie, Kartoffeln und anderes Gemüse antreten musste. Schließlich ist das ja der Alptraum aller Kinder.Ausserdem durfte man in diesen Commander Keen Teil auch nicht den für die Serie typischen Pogostick und die Raygun benutzen. Stattdessen konnte man Gegner mit Samen bewerfen, die dafür sorgten das die Gegner kurzzeitig zu harmlosen Blumen wurden.


Ich habe das Spiel niemals durchgespielt. Dafür war ich wahrscheinlich auch einfach noch zu Jung. Ich habe mich früher selten länger als ein paar Stunden mit einem Spiel beschäftigt. Aber dennoch hatte die Commander Keen Reihe viele Stunden meiner Winterabende begleitet. Da meine Eltern Partout dagegen waren, mir eine Spielekonsole zu kaufen, war Commander Keen so ziemlich das näheste das ich erreichen konnte, wenn ich etwas ähnliches wie die tollen Jump'n'Runs auf SNES und Mega Drive spielen wollte.



Montag, 19. März 2012

[52 Games] - Sex

Zum Thema Sex in spielen fallen mir zuallererst einmal die ganzen Nude-Patches ein, die damals noch in Diskettenform auf dem Schulhof getauscht wurden. Wer wollte nicht schon immer mal die dreieckigen Brüste der aller erste Lara Croft mit Hautfarbenen-Texturen belegt sehen?
Wie? Ihr nicht? Nee, ich auch nicht. Liegt vielleicht auch an meiner persönlichen preferenz von kleineren Brüsten aber Lara hat mich nie dazu gebracht, auf Nude-Patch Jagdt zu gehen. Dafür sah sie mir damals einfach nie ansprechend genug aus. Mit der Neuauflage, die derzeit in der Mache ist, könnte sich das zwar ändern, aber noch ist es nicht so weit. 
Meine nächste Assoziation war God of War, wo der Sex aber immer nur angedeutet wird und danach gleich die Bioware Spiele Dragon Age und Mass Effekt, die für ihre möglichkeit, mit allen möglichen NPCs eine sexuelle Beziehung einzugehen bekannt sind. Beides finde ich, als aufgeklärter Junger Mann, aber reichlich unspektakulär...
Mein letzter Gedanke wanderte zu Heavy Rain... das einzige Spiel, in dem ich bisher eine Sexszene gespielt habe, die in meinen Augen in das Spielgeschehen reinpasste und dafür sorgte, die emotionale Bindung zu den Charakteren weiter auszubauen.
Die beiden Charaktere können, müssen aber keinen Sex haben. Gerade diese freie Wahl machte das ganze für mich so angenehm. Man spielt einen Mann, der gerade am Boden zerstört ist. Für manche Menschen ist Sex in solch einer Situation dann das letzte, woran sie denken, für andere hingegen ist diese nähe zu einem anderen Menschen und die innigen Berührungen genau das, was er braucht, um daran erinnert zu werden, das er lebt. Dadurch, dass der Spieler komplett selbst entscheiden kann wie er in dieser Situation mit Madison, seiner Begleiterin umgehen möchte, kann jeder Mensch aus dieser Situation machen, was er auch selber tun würde.
 

Hinzu kommt noch die wirklich ästethisch umgesetzte Liebesszene, die eher wie aus einem Hollywoodfilm als aus einem Videospiel wirkt. Nie zuvor wurde Sex in einem Videospiel, das ich gespielt habe, so ansehnlich demonstriert. Aber wenn ihr keine Angst vor Spoilern habt, könnt ihr Euch hier selber überzeugen:


Freitag, 9. März 2012

[52 Games] - Geschwindigkeit



Wenn es um das Thema Geschwindigkeit geht, komme ich nicht drum herum, sofort an Burnout zu denken. Diese Spielereihe hat, ähnlich wie SSX, viele Zockabende mit meinen Freunden komplett alleine bestritten. Ich errinnere mich noch sehr gut, wie wir bei Burnout 2 alle Rekorde brachen. Noch tollere Erinnerungen habe ich allerdings von Burnout 3: Takedown. Warum? Weil mich dieses Spiel komplett überrascht hatte.



Damals gab es keine Demos, die man vorher runterladen konnte. In Zeitschriften hatte ich viel über das Spiel gelesen und es sollte ein halbes Jahr nach dem US Release auch in Europa veröffentlich werden... und dann kam meine damallige Freundin (Anmerkung des Authors: meine damalige Freundin ist nun meine Frau) von einem Job in den USA zurück und drückte mir die US Version von Burnout 3: Takedown in die Hand. Dank einer gemoddeten Xbox war es für mich kein Problem das Spiel zu zocken und somit war mit einem schnellen Griff zum Telefon alles klar: heute Abend wird bei mir zuhause gezockt.


Als wir das Spiel eingelegt hatten, waren wir umgehauen. So schnell fühlte sich kein anderes Rennspiel an. So spektakulär sahen Unfälle in keinem anderen Rennspiel aus. Wir zockten Nächtelang nichts anderes. Burnout Revenge konnte dann an diesen Erfolg sogar nochmal anknüpfen. Die Xbox Version genau wie die Xbox360 Version wanderten ganz schnell in meinen Besitz und Burnout Revenge dreht sich auch heute noch hin und wieder in meiner Konsole, weil es einfach kein schnelleres Rennspiel gibt.
 

Vom nachfolger Burnout: Paradise war ich leider gar nicht angetan. Eine offene Welt und das selbstständige finden der Rennstrecke passen in meinen Augen einfach nicht zum Geschwindigkeitsrausch, den ein Burnout für mich darstellt. Ich hoffe ja immernoch, das diese Rennserie nochmal wieder aufgegriffen wird und wieder einen Schritt zurück von ihrer "Need for Speed"-isierung macht, um wieder ein astreines Burnout zu werden.

Sonntag, 26. Februar 2012

[52 Games] - Minimalismus



Cursed Loot hiess früher einmal Epic Dungeon und war schon "damals" ein grandioses Spiel. Für nur 80 Punkte auf dem Microsoft Marketplace bekommt man hier ein Xbox Live Indie Game der extraklsse geboten, welches durch ein minimalistisches äusseres ein maximum an Spilspass garantiert. Zumindest geht es mir so. Ich kann schon gar nicht mehr sagen, wie viele Stunden ich in dieses Spiel investiert habe... es müssen viele sein.



Das Spielprinzip ist einfach: man generiert sich einen Held aus einer von fünf Charakterklassen und soll dann mit diesem Helden einen Dungeon durchlaufen, der 50 Stufen hat. Jeder getötete Gegner bringt uns Erfahrungspunkte und hin und wieder finden wir auch Waffen wodurch wir unseren Charakter kontinuierlich verbessern. Der Haken an der ganzen Sache ist aber der, dass man nur ein Leben hat. Stirbt man, muss man wieder ganz von vorne anfangen. Das hört sich schlimmer an, als es ist, da jedes Dungeon-Level zufallsgeneriert wird und somit immer wieder aufs neue zum Entdecken einläd. Eine Partie von Cursed Loot kann zwischen 10 Minuten und über einer Stunde dauern, je nachdem wie gut man sich schlägt. Und auch wenn das Spielprinziep wirklich minimalistisch ist (Entdecken, kämpfen, leveln) so fesselt es einen doch stundenlang vor den Fernseher. Wie bei so vielen Spielen heißt es auch hier: Einfach zu lernen, schwer zu meistern. Und genau dadurch gewinnt dieses Spiel auch seinen großen Reiz. Wenn man stirbt, dann kann man sich sicher sein, dass man selber irgendeinen dummen Fehler gemacht hat. Meistens war man einfach zu unvorsichtig.



Und da ein Video mehr als tausend Worte sagt, lasse ich Euch jetzt einfach noch ein Gameplay Video von Cursed Loot da, mit dem ihr ein bißchen anschaulicher verdeutlicht bekommt, worum es bei Cursed Loot geht: